Turnier Braunschweiger LöwenClassics | Sieg mit belgischen Freundentränen
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Gilles Dunon
Mrz 06 2018

Sieg mit belgischen Freundentränen

Belgier Gilles Dunon gewinnt Großen Preis der Volkswagen AG

 

Er konnte gar nicht mehr aufhören, seine Faust zu recken und seinem langjährigen Partner, dem 13-jährigen Hengst Fou de Toi vd Keihoeve, zu danken. Der Belgier Gilles Dunon hat den Großen Preis der Volkswagen AG bei den Braunschweiger LöwenClassics gewonnen. Mit einem Husarenritt flitzte das belgische Paar durch den zweiten Umlauf, blieb fehlerfrei in 35,36 Sekunden und schrieb sich damit in die ehrenvolle Liste der Braunschweiger Sieger ein. „Es ist fantastisch“, war der 40-Jährige überwältigt. „Ich war schon so froh, dass ich überhaupt hier reiten darf und jetzt hier zu gewinnen… Es ist fantastisch. Und das Publikum, das ist auch so fantastisch!“ Als der Belgier seinen Siegpreis sah, einen schnittigen VW Tiguan, strahlendweiß, im Wert von 43.500 Euro, sprudelte er weiter: „Oh mein Gott, der ist fantastisch!“ Während der Siegerehrung konnte der ehemalige belgische Springmeister und Nationenpreisreiter seine Tränen nicht zurückhalten. „Für mich ist das ein sehr emotionaler Sieg. Mein Pferd war eineinhalb Jahre verletzt und es hat keiner mehr an ihn geglaubt“, erzählt Dunon. „Jetzt ist er seit zwei Monaten wieder im Sport – es ist unfassbar. Ich kenne ihn so lange, er ist mein bester Freund.“

Zweiter wurde der Niederländer Robert Vos. Die LöwenClassics waren sein Turnier – gestern hatte er das Veolia Championat gewonnen, heute Platz zwei im Großen Preis und beide Male saß er im Sattel seines 18-jährigen Schweden Carat. „Er fühlt sich wirklich topfit an und ist immer noch sehr ehrgeizig im Parours. Es ist eine Freude, dieses Pferd zu reiten.“ Fröhlich schmunzelnd gestand Rolf Moormann: „Ich wäre ja auch gerne mit einem neuen Auto nach Haus gefahren, aber ich bin auch mit Platz drei sehr zufrieden.“ Der selbstständige Profi aus Großenkneten war mit seiner elfjährigen Stute Samba de Janeiro angetreten und auf Platz drei gelandet.

Unter den 13 Besten aus dem ersten Umlauf, die im zweiten Umlauf um den Sieg reiten durften, waren auch drei Damen. Sie belegten die Plätze vier bis sechs. Da jeder Sieger im Großen Preis der LöwenClassics als Porträt gemalt in der Siegergalerie in Milkaus Haus hängt, gestand der Turnierchef lachend: „Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn mich mal eine junge Frau von der Galerie anlächelt, aber die Herren haben auch einen hervorragenden Job gemacht.“

Um dem Sieger und den Platzierten zu gratulieren, war auch der Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth in die Volkswagen Halle gekommen: „Wir sind eine internationale Stadt – da passt es, dass wir hier ein so internationales Starterfeld hatten“, betont Markurth. „Es ist die berühmte Mischung, die wir hier bei den LöwenClassics haben – familiäre Atmosphäre, internationales Starterfeld und das alles lebt von diesem tollen Publikum.“

Sonder-Ehrungen

Zwei Reiter konnten am Ende der Braunschweiger LöwenClassics eine besondere Ehrung entgegennehmen: Robert Vos aus den Niederlanden erhielt den Löwen Cup als erfolgreichster Reiter der Großen Tour. Harm Lahde hatte sich den Sonderehrenpreis der Veolia Wasser GmbH als erfolgreichster Reiter der gesamten LöwenClassics-Tage verdient.

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